kirchliche Trauung

 

Ablauf einer katholischen Eucharistiefeier,
eines Wortgottesdienstes oder einer ökumenischen Trauung

Der katholische Gottesdienst, wie er üblicherweise gefeiert wird, gliedert sich in vier Teile: den Eröffnungsteil, den Wortgottesdienst, die Eucharistiefeier und den Schlussteil.

Der Ablauf eines Wortgottesdienstes ist identisch, jedoch ohne Eucharistiefeier.

Eine ökumenische Trauung ist eine Trauung mit einem gemischtkonfessionellen Brautpaar. Der Ablauf gliedert sich je nach dem, für welchen Weg sich das Brautpaar entscheidet. Meistens sind beide Pfarrer anwesend.

1.  Eröffnungsteil

Einzug: Die Musik beginnt zu spielen, die Gemeinde wartet auf den Einzug des Brautpaars.

Begrüßung: In der Regel beginnt der Priester mit der Begrüßung der Gemeinde und dem Kreuzzeichen den Gottesdienst.

Einführung: Hier besteht für das Vorbereitungsteam auf vielfältigste Weise die Möglichkeit in das Thema das Gottesdienstes einzuführen.

Kyrie: (Herr, erbarme dich) Das Kyrie gibt uns die Möglichkeit unsere Gedanken, das, was uns beschäftigt, vor Gott und Jesus zu bringen. Manchmal wird auch hier ein Kyrielied gesungen.

Gloria: (Ehre oder Lob) Im Gloria loben wir Gott und seine Werke. Hier wird üblicherweise ein Lied gesungen.

Tagesgebet: Es kann Elemente enthalten, speziell zum Thema Hochzeit.

2.  Wortgottesdienst

Lesung: Die Lesung des Tages ist der erste der beiden Schrifttexte aus der Bibel.

Zwischengesang: Zwischen Lesung und Evangelium wird entweder ein Lied gesungen oder ein Instrumentalstück gespielt.

Evangelium: Dies ist der zweite, der neutestamentliche Text, bei dem meist eine Szene aus dem Leben Jesu erzählt wird.

Predigt/Ansprache vom Priester: Anstelle der Predigt wird bei einer Hochzeit auf die Brautleute eingegangen.

Eheschließung: Jetzt wird es ernst! Die Brautleute spenden einander das Ehesakrament und schließen den Bund fürs Leben mit dem Ja-Wort.

Credo: (ich glaube) Im Credo bekennen wir unseren Glauben an Gott. Dabei kann ein Lied gesungen werden. Das Credo kann aber auch entfallen und durch eine meditative Stille ersetzt werden, dem danach ein Zwischengesang folgt.

Fürbitten: Wir bringen unsere Bitten, unsere Anliegen vor Gott.

3.  Eucharistiefeier

Gabenbereitung: Die Eucharistiefeier beginnt mit dem „Tischdecken“, der Bereitung der Gaben. Brot und Wein werden zum Altar gebracht. In der Regel wird hier ein Lied gesungen. Am Altar wird das Tischgebet leise vom Priester gesprochen.

Sanktus: (Heilig) Es wird die Größe Gottes gepriesen, dessen Herrlichkeit Himmel und Erde erfüllt. An dieser Stelle wird meistens gesungen.

Wandlung: Ist das Hochgebet, das eine Nachahmung des letzten Abendmahls darstellt. Brot und Wein werden nun wie damals zu Fleisch und Blut von Jesus umgewandelt, der für uns gestorben ist.

Vater unser: Am Ende des Hochgebetes wird das Gebet gesprochen oder gesungen.

Friedensgruß: Wir wünschen der Welt und einander den Frieden Gottes.

Agnus Dei: (Lamm Gottes) Das Agnus Dei ist das Brechen des Brotes. Es kann ein Lied gesungen werden, üblich ist es die Gebete des Priesters zu lauschen.

Kommunion: Nun kann die Gemeinde den Leib Christi empfangen. Üblicherweise wird während der Kommunion ein Instrumentallied gespielt.

4.    Schlussteil:

Dank: Nach der Kommunion danken wir, dass wir in dieser Gemeinschaft beisammen sein konnten und Eucharistie gefeiert haben.

Segen: Der Priester segnet die Gemeinde zum Schluss, dann folgt noch ein Lied, mit dem wir gemeinsam den Gottesdienst beenden.

Auszug: Mit Musik begleitet zieht das Brautpaar aus der Kirche.